Für Einsteiger

Hallo! Wir sind Agri Info Design.

Wir sind ein japanisches Unternehmen und entwickeln die AgriBus-Serie – Dienste, mit denen sich Arbeitsaufwand und Kosten in der Landwirtschaft einfach senken lassen. Auf dieser Seite erklären wir, wofür sich die AgriBus-Serie einsetzen lässt und wie Sie in die Präzisionslandwirtschaft einsteigen.

Ziele beim Einsatz der AgriBus-Serie

Die Produkte eignen sich zum Beispiel für folgende Anwendungen:

  • Arbeitsspur sichtbar machen
  • Arbeiten mit Überspringen einer Spur
  • Automatisierung des Traktors

Arbeitsspur sichtbar machen

Mit der Einfärbung der Arbeitsspur sehen Sie auch bei Arbeiten ohne sichtbare Spuren – etwa Düngen und Pflanzenschutz, Nassbearbeitung im gefluteten Reisfeld oder Nachtarbeit –, wie weit Sie bereits gearbeitet haben und wo es weitergeht. So vermeiden Sie Über- und Fehlstellen und halten Überlappungen so gering wie möglich.

Arbeiten mit Überspringen einer Spur

Durch festgelegte Arbeitslinien und die Anzeige noch nicht bearbeiteter Bereiche können Sie jeweils eine Spur (eine Bahn) überspringen.

Beim Überspringen einer Spur müssen Sie am Vorgewende seltener rangieren. Das steigert die Arbeitseffizienz und schont das Getriebe. Außerdem sinken Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß.

Automatisierung des Traktors

Letztlich lässt sich der Traktor automatisieren. Derzeit wird die automatische Lenkung (Auto Steer) unterstützt. Für AgriBus-G2 sind künftig eine Fahrzeug-Geschwindigkeitsverriegelung mit dem Anbaugerät sowie die ISOBUS-Anbindung an Anbaugeräte geplant.

Einstieg in die Präzisionslandwirtschaft

  • SCHRITT 1: Arbeitsspur mit der Einfärbung anzeigen
  • SCHRITT 2: Mit der Geradeausführung eine Spur überspringen
  • SCHRITT 3: Den eigenen Hof zur „eigenen Basisstation“ machen und FIX prüfen
  • SCHRITT 4: Automatische Lenkung umsetzen
  • SCHRITT 5: Betrieb durch Digitalisierung verbessern

SCHRITT 1: Arbeitsspur mit der Einfärbung anzeigen

Im Mittelpunkt steht die App AgriBus-NAVI. Die App ist kostenlos, für die Nutzung benötigen Sie jedoch ein Android-Gerät (Smartphone oder Tablet) sowie eine Fahrzeughalterung (z. B. mit Saugnapf für die Frontscheibe oder mit Klemme für eine Strebe).

App AgriBus-NAVI hier herunterladen

Unterstützte Geräte für die App AgriBus-NAVI

Von uns empfohlene Geräte

Wie das in der App AgriBus-NAVI aussieht, zeigen die folgenden Bilder. Die Funktion ist hilfreich bei Arbeiten ohne sichtbare Spuren wie Düngen, Pflanzenschutz, Nassbearbeitung oder Nachtarbeit. Sie sehen, wie weit Sie bereits gearbeitet haben und wo es weitergeht – so vermeiden Sie Über- und Fehlstellen und halten Überlappungen gering. Mit der Schaltfläche unten rechts schalten Sie die Einfärbung ein oder aus.

Mit dem im Smartphone eingebauten GPS-Sensor lautet der Status „SINGLE: Einzelpositionierung“. Die Messabweichung liegt zwischen einigen zehn Zentimetern und etwa 20 Metern.

SCHRITT 2: Mit der Geradeausführung eine Spur überspringen

Ab Schritt 2 wird ein genaueres GPS als der im Smartphone eingebaute Sensor benötigt. Dafür verwenden Sie den per Bluetooth verbundenen GPS-Empfänger mit Antenne AgriBus-GMiniR.

Die Geradeausführung hilft dem Traktor, gerade und in gleichmäßigen Abständen zu fahren. Wie in der Abbildung unten gezeigt, wird eine Gerade zwischen Punkt A und Punkt B gezogen – die sogenannte Referenzlinie. Damit werden Sie beim Geradeausfahren, beim Einfahren in die Nachbarspur und beim Einfahren mit Überspringen einer Spur geführt.

Wenn Sie nicht in die Nachbarspur, sondern in die übernächste Spur einfahren, entfällt das Rangieren am Vorgewende und Sie können ohne Unterbrechung arbeiten. Das steigert die Arbeitseffizienz, schont das Getriebe, senkt den Kraftstoffverbrauch und reduziert Treibhausgasemissionen.

Vorteile beim Überspringen einer Spur

① Längere Lebensdauer des Traktors

② Höhere Arbeitseffizienz

③ Geringerer Kraftstoffverbrauch und weniger CO2-Ausstoß

Mit AgriBus-GMiniR lautet der Status „D-GNSS: Differenzielle Positionierung“. Die Messabweichung beträgt etwa 20–30 Zentimeter.

SCHRITT 3: Den eigenen Hof zur „eigenen Basisstation“ machen und FIX prüfen

Ab Schritt 3 wird ein noch genaueres GPS benötigt. Dazu richten Sie an Ihrem Wohnhaus oder in einem Büro bzw. einer Garage in Feldnähe eine RTK-Basisstation ein. Die Basisstation lässt sich mit einem AgriBus-GMiniR umsetzen, Sie verwenden also zusammen mit dem Empfänger aus Schritt 2 (Rover) insgesamt zwei Geräte. Eine selbst eingerichtete Basisstation nennen wir bei AgriBus „eigene Basisstation“.

Hier ein Beispiel für die Einrichtung einer eigenen Basisstation: Das Gerät AgriBus-GMiniR steht im Haus, die Antenne wird per Kabel auf das Dach geführt. Empfehlenswert ist die Montage auf einer vorhandenen Halterung für TV- oder Satellitenantennen.

Sobald die eigene Basisstation in Betrieb ist, steht RTK zur Verfügung und AgriBus-NAVI zeigt den Status „FIX“ oder „FLOAT“. Bei FIX beträgt die Messabweichung 1–3 cm. FLOAT bedeutet, dass die Berechnung noch keine optimale Lösung gefunden hat; die Genauigkeit ist dann nicht gut.

Für den Betrieb einer eigenen Basisstation ist ein Abonnement des kostenpflichtigen Plans [Plus] erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.

Übersicht der Pläne

Was die kostenpflichtigen Pläne bieten / Erweiterte Navigations- und Arbeitsverwaltungsfunktionen – Für Neukunden ist das Abonnement 30 Tage kostenlos! Jederzeit kündbar.

https://agri-info-design.com/paidplans/

SCHRITT 4: Auto Steer umsetzen

Mit RTK erreicht die GPS-Genauigkeit ein Niveau, das das automatische Fahren eines Traktors ermöglicht. Durch den Einsatz von „AgriBus-AutoSteer“ wird die Lenkung automatisiert. Rüsten Sie zusätzlich den GPS-Empfänger des Traktors auf „AgriBus-G2“ auf, arbeiten Sie mit zwei Antennen – das verbessert die Stabilität bei sehr langsamer Fahrt und im Stillstand.

So sieht der Betrieb in „AgriBus-NAVI“ aus: Das Lenkrad des Traktors bewegt sich selbstständig, sodass er der in SCHRITT 2 angelegten „Referenzlinie“ folgt. Durch langes Tippen auf die Lenkrad-Schaltfläche oben rechts schalten Sie Auto Steer ein bzw. aus.

Nur bei Verwendung von „AgriBus-G2“ lautet der Status „H / FIX“. Das H steht für „Heading“ und bedeutet, dass mit zwei Antennen die Ausrichtung des Traktors erfasst wird. Dies ist die höchste Genauigkeit in diesem System.

SCHRITT 5: Betriebsoptimierung durch Digitalisierung

Für Nutzer, die als Organisation arbeiten, etwa landwirtschaftliche Unternehmen, bieten wir „AgriBus-Web“ an, mit dem sich Daten am PC verwalten lassen. Selbstverständlich können es auch Einzelpersonen für die eigene Datenverwaltung nutzen.

Was Sie mit „AgriBus-Web“ tun können

  • Felder erstellen und verwalten, importieren (KML, Shapefile), drucken
  • Arbeitsprotokolle verwalten, exportieren (eigenes Format)
  • Referenzlinien verwalten, importieren (Trimble CFX-750-Format)
  • Berechnung von Bodenfeuchte und effektiver Temperatursumme auf Basis von Wetterdaten

AgriBus-Web

Felder und Arbeiten im Webbrowser verwalten. Arbeitsprotokolle werden automatisch aus der AgriBus-NAVI-App aufgezeichnet. Sie können Feldbereiche anhand von Satellitenbildern und 3D-Ansicht erstellen und Anbaudaten verwalten.

https://app.agribus-connect.com/

Für die Nutzung von „AgriBus-Web“ ist ein Abonnement des kostenpflichtigen Plans [Plus] erforderlich. Details finden Sie unter dem folgenden Link.

Über die Pläne

Was die kostenpflichtigen Pläne bieten / Erweiterte Navigations- und Arbeitsverwaltungsfunktionen – für Neukunden ist das Abonnement 30 Tage kostenlos! Jederzeit kündbar.

https://agri-info-design.com/paidplans/

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